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Eine lange Firmengeschichte

2011 – unser Jubiläumsjahr!

Am 1. Oktober 2011 besteht unser Unternehmen seit genau 100 Jahren.

Seit das Bestattungshaus 1911 von Tischlermeister Heinrich Bögge gegründet wurde haben wir bis heute sicherlich mehr als 20 000 Beerdigungen durchgeführt.

Damals lebten die Menschen mit ihren Toten noch zu Hause. Die Verstorbenen wurden zu Hause aufgebahrt, Nachbarn halfen bei der Totenwäsche und trugen den Sarg. Man wechselte sich ab bei der Totenwache. Der Bestatter – in der Regel auch Schreiner - nahm Maß, fertigte den Sarg an und holte den Verstorbenen dann erst zur Beerdigung ab.

Dadurch, dass das Sterben heutzutage mehr und mehr in Krankenhäusern statt-findet und sich die Familien- und Wohnsituationen sehr gewandelt haben, hat sich auch das Berufsbild des Bestatters stark verändert. Dieser Veränderung folgend haben wir unsere Tischlerei im Jahre 1994 zugunsten von Abschiedsräumen, einer eigenen Trauerhalle und Klimaräumen aufgegeben. Den Schwerpunkt unserer Arbeit sehen wir heute in der kompetenten und einfühlsamen Beratung und umfangreichen Betreuung der Angehörigen sowie in der kunden- und bedarfsorientierten Organisation, Durchführung und Begleitung der Bestattung. Der Sargverkauf ist dabei nur noch ein Teilaspekt der Aufgabe.

In unserem Jubiläumsjahr 2011 möchten wir einen Bogen ziehen von damals zu heute. Wir möchten uns – zusammen mit Ihnen – an Vergangenes erinnern und zurückblicken auf 100 Jahre Firmen- und Bestattungsgeschichte.

Dafür bitten wir um Ihre Mithilfe: könnten Sie uns Gegenstände oder Erinnerungsstücke aus der Zeit um 1911 leihweise zur Verfügung stellen? Vielleicht sogar aus dem Bereich der Bestattung? Das könnte ein uraltes Familienbuch, ein Kleidungsstück, Fotos oder vielleicht die Gedenkkerze vom Totenbett Ihrer Urgroßeltern sein. Wir würden diese Relikte für Sie gerne im Rahmen einer kleinen Ausstellung in unserem Schaufenster präsentieren. Selbstverständlich passen wir gut auf Ihre wertvollen Stücke auf. Wenn Sie etwas zu dieser Ausstellung beitragen möchten, würden wir uns über einen Anruf Tel.: 0231/ 93 10 400 von Ihnen sehr freuen.

Schon jetzt bedanken wir uns für Ihre Unterstützung und freuen uns auf ein spannendes Jubiläumsjahr 2011. Vormerken sollten Sie sich schon jetzt Mittwoch, den 28. September 2011, um 18.30 Uhr findet eine Jubiläumsausgabe unserer Lesereihe der Bochumer Autorin Edda Minck in unseren Räumlichkeiten statt. Sie stellt diesmal ein buntes Potpourri ihrer besten Geschichten exklusiv für Sie und uns zusammen. Lassen Sie sich überraschen. Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin mit Informationen zu unserem Jubiläum auf dem Laufenden halten.

Ihr HuHn-Team

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Unsere Zeitchronik

  • 2011: Das Dortmunder Familienunternehmen wird 100 Jahre.
  • 2010: Die Firma Huhn erhält eine Relaunch des alten Firmenzeichens.
  • 2009: Huhn Bestattungen wird von der Verbraucherinitiative Aeternitas e.V. als erster qualifizierter Bestatter Dortmunds empfohlen. www.gute-bestatter.de
  • 2006: Huhn Bestattungen wird erstes Iso 9001 zertifiziertes Bestattungshaus in Dortmund.
  • 2005: Die Fassade, die Hofzufahrt, der Innenhof und der Austellungsraum des Stammhauses in Huckarde erhalten ein zeitgemäßes "neues" Gesicht.
  • 2003 - 2004: Die Trauerhalle von Huhn Bestattungen, der Abschiedsraum, der Klimaraum sowie das Eingangsfoyer werden komplett erneuert, verschönert und vergrößert.
  • 2002: Im April wird die Zweigstelle in Dortmund-Kirchlinde nach komplettem Umbau modernisiert und mit einem Tag der Offenen Tür der Bevölkerung vorgestellt.
  • 2001: Wolfgang Huhn wird erster Bestattermeister in Dortmund. Dieser Titel eröffnet dem Bestattungshaus Huhn die Möglichkeit Ausbildungsplätze anzubieten.
  • 2000: Das Stammhaus in Dortmund-Huckarde präsentiert sich im August 2000 mit 2 neuen Beratungsräumen sowie einem modernen, hellen und freundlichen Empfangsbereich.
  • 1998: Am 15. August wird die Zweigstelle in Dortmund-Kirchlinde eröffnet.
  • 1996: Am 18. Mai wird nach vollendetem Umbau die Trauerhalle, der Abschiedsraum und der Klimaraum eingeweiht. Ein moderner Fuhrpark und Fachpersonal stehen den Angehörigen zur Verfügung. Wolfgang Huhn schließt die Ausbildung zum Fachgeprüften Bestatter im Handwerk vor der Handwerkskammer Düsseldorf ab.
  • 1995: Mit der Aufgabe der Tischlerei werden Räumlichkeiten geschaffen, die für ein modernes Bestattungshaus heutzutage unabdingbar sind.
  • 1989: Der Sohn Wolfgang Huhn wird der Geschäftsführer des Unternehmens. Er setzt auf Modernisierung und Weiterbildung zum Nutzen der Kunden.
  • 1973: Der Sohn von Karoline und Arthur Huhn, Tischlermeister Günter Huhn, übernimmt mit seiner Frau Lieselotte den Betrieb.
  • 1951: Heinrich Bögge’s Tochter Karoline und ihr Ehemann Arthur Huhn übernehmen das Möbelgeschäft, die Tischlerei und das Bestattungshaus.
  • 1935: Heinrich Bögge erweitert sein Angebot mit Möbeln.
  • 1911: Der Tischlermeister Heinrich Bögge gründet seine Tischlerei in Dortmund-Huckarde. Wie damals üblich, führt er auch Bestattungen durch und fertigt die Särge noch selbst an. Die Überführung wird mit einem Pferdewagen durchgeführt.